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Regental-Cup Chronik
CUP-CHRONIK

1989
Anlässlich des 15-jährigen Bestehens organisiert die Volleyball-Abteilung des TB Regenstaufs erstmals ein großes Internationales Freiluft-Turnier: Der erste Regental-Cup. Diesmal starten noch 64 Erwachsenen-Teams aus fünf Nationen, zum Beispiel Tirano (Italien), Keszthely (Ungarn), Sportliga Linz (Österreich) sowie ein Team aus der CSSR. Es gibt drei Wettkampfklassen: Damen, Herren und Freizeit-Mixed. Abends startet ein Riesen-Veranstaltungsprogramm im Festzelt, gestaltet von Radio Charivari mit Tanzeinlagen, Zaubervorführung und Music-Show.


1993
Die TB Volleyballer greifen den Gedanken an ein Internationales Freiluft-Turnier wieder auf, aber diesmal für die Jugend! 70 Mädchen- und Bubenteams zwischen 10 und 18 Jahren treten erstmals in Regenstauf gegeneinander an. Fünf Nationen sind vertreten: Tschechien (Prag), Slowakei, Österreich (Olympia Innsbruck), Italien (Brixen) und Mannschaften aus ganz Deutschland kommen zusammen. Natürlich regnet es zwischendurch, das Turnier macht seinem Namen alle Ehre. Erstmals wird auch ein Turnier-Gesamt-Sieger gekürt: Der SSV Brixen hat knapp die Nase vor den Gastgebern aus Regenstauf und durfte den größten Pokal mit nach Hause nehmen.

1994
Beim 3. Regental-Cup wird die magische Grenze „Hundert“ angepeilt: 92 Mannschaften aus weiterhin sechs Nationen kämpfen um den Cup. Doch wie schon seit Anbeginn: Der Wettergott spielt nicht mit. In diesem Jahr ist der Regen am Sonntag so schlimm, dass zum ersten und bislang einzigen Mal in der Vereinsgeschichte das Turnier abgebrochen werden muss – ausgerechnet kurz vor dem Beginn der Endspiele! Eine Siegerehrung gibt es trotzdem: Die Finalgegner teilen sich den Preis, einer bekommt den Pokal, der andere das Präsent… Als Verein mit den meisten Finalisten darf sich Havlickuv Brod (CR) dennoch Turniersieger nennen.

1995
Beim 4. Cup pirscht man sich noch ein wenig näher an die Traumzahl: 96 Teams sind tatsächlich da, 104 waren gemeldet. Fünf Nationen, spannende Spiele und am Samstag um 17.00 Uhr jagt ein Wolkenbruch alle 1000 Teilnehmer gleichzeitig zum Abendessen ins Festzelt, das zu bersten droht. Auch in diesem Jahr geht der Gesamtsieg ins Ausland: Sokol Wien holt den Cup nach Italien und Tschechien in den Vorjahren nun nach Österreich.

1996
Es ist vollbracht: 123 Mannschaften! Und – unglaublich, aber wahr: tropische Temperaturen! Aber das obligatorische Gewitter kommt am Sonntag früh um sechs Uhr: Pavillons fliegen davon, Netzanlagen kippen, Zelte samt Bewohner weichen durch… Erstmals gelingt es, den Gesamtsieg „Zuhause“ zu behalten: Der Cup geht nach Ettmannsdorf (Oberpfalz)

1997
Das zweite Spielfeld wird rekrutiert: 129 Teams verteilen sich auf 33 Feldern, fünf Nationen sind am Start: Tschechien, Slowakei, Österreich, Italien und Deutschland. Immer wieder regnet es ins Turnier hinein und vor allem nachts wird es kalt. Die Stimmung aber bleibt super. Zum ersten Mal ist Rokycany der Turniersieger und startet damit seine Erfolgsserie.

1998
Vor dem Cup: Vier Tage Dauerregen! Am Donnerstag starten die Regenstaufer Organisatoren einen Rundruf, das Turnier soll abgesagt werden. Aber es kommt anders: von 45 teilnehmenden Vereinen wollen 44 starten! Und man zieht es durch: Aufbau bei dauerregen und 10 Grad, das Freitagsbeach wird in die Halle verlegt – mit 50 Teams … und am Samstag ab der Begrüßung regnet es keinen einzigen Tropfen mehr, bis zum Abbauen am Sonntag! Erstmals wird die WK IV der Mädchen wegen des großen Andrangs in zwei Leistungsklassen unterteilt. Am Ende geht der Cup an die Gäste aus Plzen.

1999
138 Mannschaften, wieder ist die Teilnehmerzahl gestiegen. Die Mädchenklassen werden allesamt in zwei Leistungsgruppen unterteilt, damit sind es nun 12 Wettkampfklassen. Bei der Siegerehrung erhält jeder Spieler als Preis ein Los für die große Preistombola und fiebert gespannt, ob er nun als Trostpreis ein Ü-Ei, einen Kleinpreis wie einen Beachball oder gar den Hauptpreis, eine Stereoanlage gewinnt. Auch unter den Erstplazierten werden Mannschaftspreise verlost und der Turniersieger heißt wieder Rokycany.

2000
Der 9. Regental-Cup startet mit 149 Teams ins neue Jahrtausend, schade, denn gemeldet waren 151, das wäre wieder eine Schallgrenze gewesen… Zwei kräftige Wolkenbrüche unterbrechen das Turnier und schaffen das gewohnte Feeling. Am Samstagabend, während alle Kids in der Volleyballer-Disco-Night abtanzen, diskutieren die Trainer verschiedener Nationen beim 1. Internationalen-Trainer-Symposium über „Nachwuchssorgen im Volleyball?“ und fachsimpeln mit dem Referenten und Vizepräsident im BLSV Günter Lommer über Vereins- und Jugendarbeit. Dauersieger des Turniers: Der Cup geht an Rokycany…

2001
Der 10. – hoppla nein: der 9.Regental-Cup! Hier mussten die Organisatoren eine Korrektur vornehmen. Da der allererste Regental-Cup ja für Erwachsenen-Teams stattfand, kann keiner der Teilnehmer zum vermeintlichen Jubiläum auch zehn Teilnahmen aufweisen! Also erfolgt eine heimliche Umbenennung der Nummerierung und das Jubiläum wird sinnvoller Weise um ein Jahr „verschoben“ oder besser gesagt richtig gerückt. Die Teilnehmerzahl wäre aber für ein Jubiläum geeignet: 176 Mannschaften starten, über 200 wollten teilnehmen, doch bereits mehrere Wochen vor Meldeschluss waren bestimmte Alters-Leistungsklassen überbelegt. Obwohl der Cup Überdimensionen annimmt und Hauptorganisator Oliver Niemann wegen akuter Krankheit ausfällt, klappt alles. Das 2. Internationale Trainersymposium steht unter dem Motto „Krafttraining im Jugendbereich“ mit Theorie, Diskussion und Praxisteil und wartet mit Juniorinnen-Nationaltrainer Rudi Sonnenbichler als hochkarätigem Referenten auf. Ach übrigens: Der Cup geht an Rokycany.

2002
Diesmal aber wirklich: DAS JUBILÄUM. Zum 10. Mal findet der Regental-Cup statt. Die Veranstalter haben sich diesmal etwas Besonderes für das Rahmenprogramm einfallen lassen: Ein Live-Open-Air mit der gongfm Band des regionalen Radiosenders mitten im Stadion lockt am Samstagabend rund 2000 Fans an. 27 Felder werden nach den letzten Spielen des Tages in Windeseile ab- und nachts um ein Uhr wieder aufgebaut. 184 Mannschaften wollen gerne teilnehmen, am Ende konnten dann immerhin 156 Teams mitspielen. Leider mussten auch dieses Mal wieder einige Teams wegen übervoller Wettkampfklassen abgelehnt werden. Turniersieger beim Jubiläumsturnier wurden zwei Vereine. Dank Gleichstand der besten Platzierungen mussten sich MOS Opole und Sokol Zbecnik den neu eingeführten Wander- und Siegerpokal teilen.

2003
Der Regental-Cup findet bei bestem Wetter statt und hat 157 Teams aus fünf Nationen zu Gast. Diesmal musste Gott sei Dank niemandem abgesagt werden. Neu ist in diesem Jahr einerseits eine Cocktailbar mit vor allem antialkoholischen Drinks, die direkt neben dem Sandfeld das Beachfeeling verstärkt und die zusätzlichen Turnierchen im Rahmenprogramm: Das „Affe“ und „Owe“-Turnier für Nichtmehrganzsujugendliche (z.B.: Trainer) und Jugendspieler in Mixed-Teams aus mindestens zwei Vereinen, das hervorragend angenommen und somit zum festen Bestandteil des Cup wird. Außerdem wird dieser Regental-Cup Gegenstand einer Facharbeit! Kein Wunder, dass sich die Gastgeber da besonders anstrengen und am Ende sogar den Turniersieg erringen!

2004
Der 12. Regental-Cup mit 183 Teams aus 4 Nationen hat, obwohl 10 Teams nicht antreten, einen neuen Teilnehmerrekord – und ideales Volleyballwetter. Die Teilnehmer können sich in diesem Jahr mit Tattoos verzieren lassen und auch das Affe“ und „Owe“-Turnier findet wieder nur positive Anklang. In diesem Jahr freuen sich besonders viele deutsche Mannschaften über Plätze auf dem – erstmals tatsächlich vorhandenen – Treppchen und auch der Turniersieg geht an einen deutschen Verein: er geht an Vfk Südwest Berlin.

2005
Wieder findet der Regental-Cup bei herrlichstem Wetter statt, so dass Schirmherr und 1. Bürgermeister Dagobert Knott den Vorschlag macht den Regental-Cup in Sonnenschein-Cup umzubenennen. Nein, nur ein Spaß! Der Regental-Cup heißt natürlich weiterhin so. Aber wie gesagt perfektes, fast schon zu heißes Wetter zum Volleyballspielen, was dem BRK jede Menge Einsätze beschert. So kommt die von allen Spielern ersehnte Abkühlung diesmal nicht vom Himmel, sondern von der Regenstaufer Feuerwehr, die mit Tanklöschzügen den „Regen“ erzeugt. Auch dieser Regental-Cup wurde wieder zum Bestandteil einer Facharbeit und Regenstauf wurde zum zweiten Mal Gesamtsieger. Nun hoffen die Regenstaufer auf eine baldige dritte schriftliche Arbeit über den Cup. Warum wohl nur?

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